Ich brauche kein Coaching, ich gönne es mir!

Ich brauche kein Coaching…wozu braucht es Coaches?

Tatsächlich eine Aussage und Frage die ich öfter höre, wenn ich mich mit Menschen unterhalte.

 

Und, ja aus meiner Sicht ist da etwas dran. Du brauchst kein Coaching. Ich brauche kein Coaching.

Ich gönne mir Coaching, weil es mir gut tut

Ich gönne mir Coaching! Regelmäßig. Immer mal wieder.

Warum? Weil es mir hilft. Weil es mir gut tut.

 

Mir hilft es, wenn ich Themen oder Situationen mit einem Menschen reflektieren kann, der nicht  Teil meines Alltags ist und noch dazu Methoden und Übungen kennt, die mir helfen meine Gedanken zu sortieren,  neue Erkenntnisse zu gewinnen oder Veränderungen anzustoßen und voranzutreiben. Jemand, der mir hilft ggf. meine Komfortzone zu verlassen und neue Wege zu gehen.

 

Im Sport ist es selbstverständlich, dass wir uns einen Trainer an die Seite nehmen oder wenn wir Krank sind einen Arzt konsultieren. Warum nicht auch in anderen Bereichen unseres Alltags einen Spezialisten als Unterstützung nutzen?

Jemanden, der von außen auf unsere Gedanken mitschauen kann und den Überblick behält wo wir gerade stehen.

Ich genieße es mich durch meine Gedankenwelt leiten zu lassen

Ich genieße es gerade zu, wenn ich ein Thema habe, dass ich reflektieren möchte, mich von einem Coach durch meine Gedankenwelt leiten zu lassen. Unbewusste Gedanken ins Bewusstsein holen. Verhaltensmuster und Denkmuster erkennen und den Fokus des Gehirns neu ausrichten.

 

Und was ich an Coaching besonders liebe? Dass es dabei darum geht, meinen individuellen Weg zu finden! Es geht nicht darum ein Training nach Schema F zu absolvieren, oder eine Lebensanleitung  bestmöglich zu kopieren. Nein, es geht darum, dass ich meine Gedankenwelt erkenne, mir bewusst mache, was davon bin ich, was davon sind Denkmuster, die ich von anderen übernommen habe. Welche Denk- und Handlungsmuster die ich wie Automatismen umsetze tun mir gut und welche nicht. Mit welchen Verhaltensweisen schade ich mir vielleicht sogar selbst.

Ein guter Coach leitet mich durch Reflexionsprozesse, ohne mich beeinflussen zu wollen.

Ich nutze Coaching gerne dann, wenn ich an Weggabelungen stehe und nicht sicher bin, welchen Weg ich einschlagen möchte. Oder wenn ich das Gefühl habe in einer Sackgasse zu stehen und den Weg heraus nicht erkennen kann. Und ganz besonders dann, wenn ich das Gefühl habe, ich habe den Kontakt zu mir selbst verloren. Ich fühle mich gerade unsicher. Ich kann meinen Bauch-Kompass (ich bin ein absoluter Bauch-Mensch – auch wenn ich mir für meine Bauchentscheidungen oft rationale Entscheidungsmatrixen aufsetze 😉 ) gerade nicht spüren.

 

Ein guter Coach leitet mich durch Reflexionsprozesse, ohne mich beeinflussen zu wollen. Ohne mich in eine Richtung zu drängen, die der Coach als die Richtige empfindet.

Gutes Coaching darf mich inspirieren!

Was ich zusätzlich liebe, ist wenn Coaches mir – ohne mich beeinflussen zu wollen – Inspirationen an die Hand geben. Ein gutes Buch zu dem Thema das mich beschäftigt, ein Film, eine Erfahrung teilen, einen interessanten Insta-Account empfehlen, einen Kontakt, Methoden und Übungen, die ich ausprobieren kann,…

Das fällt dann schon nicht mehr in die Kategorie reines Coaching. Aber da ich solche Inspirationen selbst liebe, ist es auch Teil meiner Coaching Angebote.

 

Was macht für Dich gutes Coaching aus? Und in welchen Momenten nutzt Du es für Dich?

 

Friederike

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