Du hast Deine Zufriedenheit selbst in der Hand

Was denkst Du wie Du Zufriedenheit erreichen kannst?

Ist Zufriedenheit für Dich abhängig von den äußeren Umständen? Hast Du das Gefühl wenn Du noch diese oder jene Situation verändern kannst, dann wirst Du zufriedener sein? 

 

Der Kreislauf der Unzufriedenheit

Diesen Zahn möchte ich Dir ziehen! Auch wenn es sich erst einmal schmerzhaft anfühlt. 

Zufriedenheit immer wieder auf die Zukunft zu verschieben, lässt Dich in einen Kreislauf von „Nur noch das erreichen/verändern, dann bin ich zufrieden“ geraten. Ein Kreislauf, der Dich nie im Gefühl von Zufriedenheit ankommen lässt.

 

Und wir Menschen sind automatisch aus unserer Natur heraus in diesem Kreislauf. Wir streben ständig nach der Erfüllung unserer Bedürfnisse. Frustration ist dabei ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Immer wenn wir es geschafft haben unsere Bedürfnisse vorübergehend zu erfüllen, beginnen wir sogleich neue zu entwickeln.“ Für unserer Weiterentwicklung ist das wunderbar. Für unsere Zufriedenheit gefährlich.

 

Wie kann ich also den Kreislauf der Unzufriedenheit durchbrechen?

 

Zufriedenheit durch bewusste Führung unseres Bewusstseins

„Zufriedenheit bedeutet, innerlich ausgeglichen zu sein und nichts anderes zu verlangen, als man hat, oder mit den gegebenen Verhältnissen, Leistungen oder Ähnlichem einverstanden zu sein, nichts auszusetzen zu haben.“

Diese auf Wikipedia stehende Definition gibt im Grunde schon die Anleitung für Zufriedenheit. Mit dem was ist im Reinen sein.

 

Warum ist das so und geht das überhaupt?

 

Mark Aurel hat es auf den Punkt gebracht: „Wenn dich äußere Dinge quälen, so sind nicht diese es, die dich stören, sondern dein eigenes Urteil über sie. Und es steht in deiner eigenen Macht, dieses Urteil auszulöschen.“

 

Genau diese Erkenntnis bestätigt die moderne Forschung zum, Thema Glück & Zufriedenheit.

Unser Gehirn, genauer unser Bewusstsein hat die Funktion die Informationen die von Außen aufgenommen werden innerhalb unseres Organismus darzustellen, so dass dieser sie einschätzen und entsprechend agieren/reagieren kann. Es ist begrenzt, wie viele Reize das Bewusstsein parallel verarbeiten kann. Entsprechend stellt das Bewusstsein unter all den verschiedenen Informationen die wir aufnehmen Prioritäten her.

 

Die Prioritäten definieren wir selbst. Wir definieren worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Und damit ist unser Bewusstsein die subjektiv erfahrene Realität. 

 

Da wir die Aufmerksamkeit steuern können, können wir beeinflussen, wie wir etwas das im Außen geschieht wahrnehmen und beurteilen. Jeder Mensch hat also die Freiheit seine subjektive Realität zu kontrollieren.

 

Kennst Du Menschen, die jede Problemsituation nicht als Problem sondern als Herausforderung sehen können? Menschen, die das Glas nicht halb leer, sondern halb voll wahrnehmen?

Diese Menschen haben eine positive Grundhaltung entwickelt. Sie haben die subjektiven Wahrnehmungsmuster in ihrem Gehirn auf das Positive ausgerichtet.

Und das ist etwas, das jeder Mensch tun kann. 

 

Beobachte dafür einmal, wann Du Situationen im Außen als ausweglos, negativ, belastend wahrnimmst.

Fange nun an die Aufmerksamkeit auf andere Aspekte der Situation zu richten.

Stelle Dir dafür beispielsweise folgende Fragen:

  • Wie kann ich die Situation noch sehen?  Welche anderen Perspektiven gibt es auf die Situation?
  • Wie würde ein Optimist die Situation wahrnehmen?
  • Was kann ich aus der Situation lernen?
  • Wie kann ich an dieser Situation wachsen?

 

Wenn Du an einer Situation leidest, leidest Du nie an der Situation selber, sondern immer an Deiner Wahrnehmung der Situation.

Wie wir uns fühlen, die Freude und Zufriedenheit, die wir dem Leben abgewinnen, hängt davon ab, wie der Verstand die tagtäglichen Erfahrungen filtert und deutet. Ob wir glücklich sind, hängt von innerer Harmonie ab.

 

Die Wahrnehmungsmuster im Gehirn zu verändern ist Training. Es geht darum eine bestehende Gewohnheit zu verändern. Das benötigt Zeit und Durchhaltevermögen. Doch es lohnt sich!

 

Deine 

Friederike

 

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