Wann bin ich erfolgreich?

Was ist Erfolg denn eigentlich? Laut Wörterbuch: „positives Ergebnis einer Bemühung“

 

Wenn ich Wikipedia befrage lautet die Definition „Um Erfolg handelt es sich, wenn Personen oder Personenvereinigungen die gesetzten Ziele erreichen. Gegensatz ist der Misserfolg.“

 

Erfolg hat für manche Menschen eine positive erstrebenswerte Note. Für andere ist Erfolg eher etwas stressendes, abschreckendes.

 

Was ist Erfolg für Dich? Hast Du Dir diese Frage schon einmal gestellt? 

Wie siehst Du den Begriff Erfolg? Was denkst Du wie die Gesellschaft ihn sieht?

 

Die Definition von Wikipedia zeigt, wie sehr Erfolg und das damit einhergehende Gefühl davon abhängt, welche gesetzten Ziele erreicht werden sollen. Sind die gesetzten Ziele realistisch erreichbar? Ist also ein Erfolgserlebnis realistisch möglich? Oder sind die Ziele eventuell so gesetzt, dass es im Bezug auf das Ziel zu einem Misserfolg kommen muss?

 

Wie hoch steckst Du Deine Ziele, um das erreichte Erfolg zu nennen? Sind die Ziele realistisch erreichbar? Oder treibst Du Dich selbst in Misserfolge?

 

Warum wollen wir eigentlich erfolgreich sein? Was erhoffen wir uns davon?

Wie ist das bei Dir? Warum möchtest Du erfolgreich sein? Was erhoffst Du Dir davon?

 

Häufig erhoffen wir uns ein Gefühl von Glück und Zufriedenheit, wenn wir einen Erfolg erringen. 

Kurzfristig ist das auch so. Ein Erfolgserlebnis führt kurzfristig zu einem Gefühl von „Ich habe es geschafft! YES!“ Nach diesem kurzen Triumpfgefühl ist unser Gehirn dann meist schon mit dem setzen des nächst höheren Ziels beschäftigt. Höher, schneller, weiter… Immer neue Ziele. 

Wir tendieren also dazu mit jedem erreichten Ziel, also jedem erreichten Erfolg die Messlatte höher zu legen. 

Auf diese Weise kommen wir jedoch nie in einem länger anhaltenden Gefühl von Glück und Zufriedenheit an.

 

Forschungsergebnisse in der positiven Psychologie und Neurowissenschaften, in den letzten Jahren, haben gezeigt, dass die Beziehung zwischen Erfolg und Glück genau umgekehrt funktioniert:

 

Erfolg macht nicht glücklich, doch glückliche und positive Menschen haben mehr Erfolg und empfinden lang anhaltendes Glück.

 

Wenn wir also an einer positiveren Grundhaltung arbeiten, macht uns das motivierter, effizienter, kreativer, belastbarer und produktiver.

Warum das so ist? Positive Gefühle führen dazu, dass unser Gehirn Serotonin und Dopamin ausschüttet. Die Kombination dieser Neurotransmitter führt dazu, dass die Bereiche im Gehirn aktiviert werden, die fürs Lernen relevant sind. 

 

Hast Du eine positive Grundhaltung? Wie kannst Du diese ggf. Noch verstärken? Bzw. Wenn nicht, welche ersten Schritte kannst Du tun, um Dein Grundhaltung zu verändern?

Ich gebe Dir ein Beispiel, welches in seiner Wirkung ebenfalls wissenschaftlich gut erforscht ist: Dankbarkeit. Schreibe jeden Abend 3 Dinge auf, für die Du an dem jeweiligen Tag dankbar bist. Das richtet Deinen Fokus zunächst kurzfristig auf die positiven Seiten Deines Tages. Langfristig entsteht ein Muster in Deinem Gehirn, dass sich automatisch stärker auf das Wahrnehmen der Guten Seiten richtet.

 

Ein weiterer Erfolgsmythos wurde durch Forschungen widerlegt. Auch dieser Mythos kann enormen Druck von unseren Schultern nehmen, wenn es um das Thema Erfolg geht:

 

In unserer Gesellschaft gehen wir nach wie for stark vom „Survival of the fittest“ aus. Mit anderen Worten wir glauben daran, wer hart arbeitet, am besten abschneidet und sich im Wettbewerb durchsetzen kann, wird am erfolgreichsten. 

Intensive weltweite Studien Widerlegen genau diesen Glauben. 

Viel wichtiger für Erfolg ist die Fähigkeit der Kooperation. Umso besser ich mit meinem Umfeld interagiere, desto höher sind meine Chancen auf Erfolg. Wenn wir lernen zu koordinieren und kooperieren mit den Menschen um uns herum, fangen wir alle an heller zu leuchten, sowohl individuell, als auch als ganzes Ecosystem.

 

Wichtig dafür ist, dass wir ein für uns passendes Umfeld für uns finden. 

Ein Fisch wird an Land keine Chance haben, zu leuchten, während ihm dies im Wasser gut gelingen kann. Dabei ist für manche Fische der Fischschwarm im Salzwasser genau die richtige Umgebung, während für andere Fische die Kooperation mit Algen und anderen Kleintieren im Süßwasser die Umgebung ist, die sie leuchten lässt.

 

Weißt Du welches Umfeld Du brauchst um zu leuchten? Wie sehr bist Du in Interaktion mit Deinem Umfeld? Was kannst Du beispielsweise tun, um Menschen in Deinem Umfeld zu unterstützen? Und: Hast Du die richtigen Menschen in Deinem Umfeld?

 

Fang doch einmal an zu beobachten in der Umgebung welcher Menschen Du das Gefühl hast, Dich besonders gut einbringen zu können. In welchem Umfeld hast Du das Gefühl Deine Stärken besonders gut einsetzen zu können?

 

Und als letzten Impuls möchte ich Dich bitten einmal rauszuzoomen aus Deiner aktuellen Situation. Ich möchte Dich bitten einmal den Blick auf Dein komplettes Leben zu richten und Dir die Frage zu beantworten „Wann ist mein Leben ein Erfolg?“ 

 

Dieser weite Blick hilft Dir, herauszukristallisieren, welche Art von Erfolg Dir eigentlich wirklich wichtig ist! Dir persönlich! Denn häufig jagen wir Erfolgen nach, die wir uns von anderen haben einreden lassen.

 

Was ist Erfolg für Dich? Ich bin gespannt auf Deine Erkenntnisse!

 

Mein Erfolgsmaßstab ist Lebensfreude!

 

Deine Friederike

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1 Kommentar zu „Wann bin ich erfolgreich?“

  1. Hallo Friederike,
    für mich ist „Loslassen“ ein Erfolg. Je mehr ich laufen lasse und zulasse, desto mehr bin ich ICH, desto leichter fließen die Dinge in meinem Leben und desto mehr kann ich diese auch annehmen und das macht mich am Ende glücklich und zufrieden.
    Zum Loslassen gehört auch die Kunst, nicht alles persönlich zu nehmen. Das fällt mir zugegebenermaßen in manchen Siuationen noch schwer.
    Schönen Abend noch!

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